Präbiotika: Warum ohne sie nichts geht!

Präbiotika: Warum ohne sie nichts geht!
© CANVA @gettyimages

Wenn du dich schon ein wenig mit Darmgesundheit beschäftigt hast, sind dir Probiotika bestimmt ein Begriff. Sie gelten als die „guten“ Bakterien in unserem Darm. Doch damit diese Mikroorganismen ihre Arbeit überhaupt erledigen können, brauchen sie eines ganz dringend: Futter.

Und genau hier kommen die Präbiotika ins Spiel.

Probiotika brauchen Nahrung

Stell dir deinen Darm wie einen kleinen Zoo vor. Die Probiotika sind die Bewohner – und wie jedes Lebewesen brauchen auch sie regelmäßige Versorgung. Ohne Nahrung können sie sich nicht vermehren und langfristig nicht überleben.

Präbiotika übernehmen genau diese Aufgabe. Sie sind sozusagen das Lieblingsfutter deiner Darmbewohner.

Präbiotika = Ballaststoffe

Präbiotika kommen in Form von Ballaststoffen vor. Dabei handelt es sich um Nahrungsbestandteile, die von unseren eigenen Verdauungsenzymen nicht gespalten werden können. Sie gelangen unverdaut in den Dickdarm – und dort beginnen sie ihre eigentliche Arbeit.

Ein Teil dieser Ballaststoffe wird von den Darmbakterien fermentiert. Dadurch werden die Probiotika gestärkt, die Vielfalt im Darm erhöht und das gesamte Mikrobiom stabilisiert.

Essen wir genug Ballaststoffe?

Laut dem österreichischen Ernährungsbericht 2017 nehmen Österreicher*innen durchschnittlich 20–22 g Ballaststoffe pro Tag zu sich. Empfohlen werden jedoch mindestens 30 g täglich – nach oben gibt es dabei kaum Grenzen.

Das bedeutet: Die meisten Menschen versorgen ihren Darmzoo nicht ausreichend.

Was leisten Ballaststoffe im Körper?

Ballaststoffe können weit mehr als nur satt machen. Sie:

  • binden Cholesterin
  • verbessern die Passagezeit der Nahrung im Darm
  • unterstützen eine regelmäßige Verdauung

Besonders spannend ist jedoch ihre präbiotische Wirkung: Bestimmte Ballaststoffe dienen gezielt als Nahrung für unsere Darmbakterien und fördern so deren Aktivität und Vielfalt.

Ballaststoff ist nicht gleich Ballaststoff

Damit es etwas komplexer wird, lassen sich Ballaststoffe auf unterschiedliche Weise einteilen, zum Beispiel nach:

  • löslich oder unlöslich
  • Größe bzw. Kettenlänge
  • wie gerne sie von Darmbakterien fermentiert werden

Nicht jeder Ballaststoff wirkt gleich – und nicht jeder tut jedem Darm gleich gut.

Wie findest du die richtigen Präbiotika für dich?

Ein besseres Verständnis dafür, welche Ballaststoffe deinem Darm helfen und wie du sie sinnvoll in deinen Alltag integrierst, kann einen großen Unterschied machen – vor allem bei Verdauungsbeschwerden oder einem empfindlichen Darm.

🎧 Welche Präbiotika es gibt, wie sie wirken und welche Tricks du unbedingt kennen solltest, erfährst du in Folge 042 der Bauchdetektivgeschichten: „Präbiotika: Warum ohne sie nichts geht!“

Hör’ gerne rein und füttere deinen Darmzoo genau richtig ⬇️

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